08 May 2026, 12:07

Panter-Preis 2026 ehrt Graswurzelmedien mit klarem Motto: *"Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig"

Buntes Plakat mit einem blauen Hintergrund und gelben und weißen Text, der in fetten, großen Buchstaben "Gewinner" lautet, mit mehreren lühenden Menschen in der Mitte, die das Kampagnengewinn feiern.

Panter-Preis 2026 ehrt Graswurzelmedien mit klarem Motto: *"Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig"

Der Panter-Preis 2026 hat sein Motto bekannt gegeben: *„Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig: Graswurzelmedien“. In diesem Jahr stehen kleine, gemeindegetragene Medienprojekte aus ganz Deutschland im Mittelpunkt der Auszeichnung. Ein Publikumsvoting entscheidet mit über die Preisträger – die Abstimmung startet im Juni.

Neun Graswurzelmedien sind in diesem Jahr für den Preis nominiert. Dazu gehört Radio CORAX, ein freies, demokratisches Radioprojekt aus Halle (Saale), das seit dem Jahr 2000 sendet. Ein weiterer Anwärter ist Radio Connection, das in Berlin-Marzahn mit einem mobilen Studio seit 2019 mehrsprachige Sendungen produziert.

Die Studentenzeitung UnAufgefordert der Humboldt-Universität erscheint bereits seit 1989. Der lichtblick – Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung – berichtet seit 1968 unzensiert. Das investigativ ausgerichtete Medium RUMS aus Münster startete 2020 mit Fokus auf lokale Teilhabe.

Weitere Nominierte sind Berndt Media Publishing, das in der Rhein-Ruhr-Region kostenlose Kultur- und Kinomagazine verteilt, sowie nah:dran – Medien für alle, eine Initiative der Jugendpresse Deutschland, die Workshops zur Medienkompetenz für junge Menschen anbietet.

Die Abstimmung für den Publikumspreis läuft vom 8. bis 27. Juni 2026. Die Preisträger werden am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Rahmen einer Feier im Museum der Arbeit in Hamburg bekannt gegeben – Teil der Hamburger Woche der Pressefreiheit.

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Der Panter-Preis 2026 würdigt Medienprojekte, die außerhalb der etablierten Strukturen arbeiten. Die Verleihung im Oktober wird die Bedeutung des Graswurzeljournalismus für unabhängige Stimmen hervorheben. Bis Ende Juni bleibt die öffentliche Beteiligung offen, sodass Gemeinschaften ihre favorisierten Medien unterstützen können.

Quelle