19 March 2026, 14:11

Osnabrücks Wälder im Wandel: Wie Förster heimische Baumarten vor Buchen-Dominanz schützen

Ein Plakat mit einer detaillierten Zeichnung eines grünen, blättrigen Baums mit der großen Überschrift "Forstgärtnern" darüber.

Osnabrücks Wälder im Wandel: Wie Förster heimische Baumarten vor Buchen-Dominanz schützen

Osnabrücks Wälder umfassen 220,1 Hektar – eine Fläche so groß wie 314 Fußballfelder. Diese Waldgebiete dienen als Lebensraum für Wildtiere, Kohlenstoffspeicher, Holzquelle und Erholungsraum für die Öffentlichkeit. Nun sollen neue Bewirtschaftungspläne diese Funktionen in Einklang bringen und gleichzeitig ökologische Herausforderungen angehen.

Im Natruper Holz verschärft sich ein Problem: Buchen breiten sich zunehmend aus und verdrängen heimische Eichen. Um gegenzusteuern, werden Förster altwachsene Baumarten mit weit ausladenden Kronen und unterschiedlichen Altersstrukturen fördern. Ziel ist es, Arten wie Stiel-Eiche, Buche, Vogel-Kirsche und Ahorn zu stärken, während nicht heimische Bäume wie Roteiche und Fichte schrittweise entfernt werden.

Ab dem Frühjahr beginnen die Markierungsarbeiten an den Bäumen – verschiedene Farben zeigen die geplanten Maßnahmen an. Einige Bäume bleiben aus ökologischen Gründen erhalten, darunter Totholz und Habitatbäume. Gleichzeitig wird der Wasserrückhalt verbessert: durch Mulden, Gräben und kontrollierte Überflutungszonen soll die Bodenfeuchtigkeit erhalten bleiben.

Jeder Waldabschnitt erhält maßgeschneiderte Eingriffe, um langfristig die Artenvielfalt zu sichern. Die Holzerlöse aus diesen Maßnahmen sollen der Stadt einen Ertrag im unteren fünfstelligen Bereich einbringen.

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Im Mittelpunkt der Pläne stehen der Erhalt heimischer Arten und die Steigerung der Waldresilienz. Konkrete Schritte zur Eindämmung der Buchen-Dominanz oder zum Schutz der Eichenbestände in den kommenden Jahren wurden jedoch noch nicht festgelegt. Die Stadt erwartet von den laufenden Arbeiten sowohl ökologische als auch finanzielle Vorteile.

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