Osnabrücks Rathaus leuchtet pink für Mädchenrechte und Gleichberechtigung
Hannah FuchsOsnabrücks Rathaus leuchtet pink für Mädchenrechte und Gleichberechtigung
Osnabrücks historisches Rathaus leuchtet diese Woche in Pink – als Zeichen für Gleichberechtigung
Das Osnabrücker Rathaus wird in dieser Woche pink angestrahlt – als Teil einer bundesweiten Kampagne für Geschlechtergerechtigkeit. Die Beleuchtung markiert den Internationalen Mädchentag, einen jährlichen Aktionstag, den die Vereinten Nationen seit 2011 offiziell anerkennen. Das diesjährige Motto betont den Zusammenhang zwischen Frieden und gleichen Rechten für Mädchen weltweit.
Die Vereinten Nationen hatten den 11. Oktober im Jahr 2011 zum Internationalen Mädchentag erklärt. Der Beschluss folgte einer Kampagne von Plan International, einer globalen Kinderrechtsorganisation. Seit 2012 setzt die Hilfsorganisation pinkfarbene Lichterinszenierungen ein, um auf die Rechte von Mädchen aufmerksam zu machen.
In diesem Jahr beteiligt sich Osnabrück an der Aktion und reiht sich damit in über 50 deutsche Städte ein, die Wahrzeichen in Pink erstrahlen lassen. Die leuchtende Fassade des Rathauses steht symbolisch für den Aufruf zu einer gerechteren und friedlicheren Zukunft. In der Nähe informiert ein Stand vor dem Osnabrücker Dom Bürgerinnen und Bürger über die globalen Herausforderungen, denen Mädchen gegenüberstehen.
Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, unterstrich die Bedeutung sichtbarer Unterstützung: "Öffentliche Zeichen wie diese stärken die Solidarität mit Mädchen und Frauen." Sigrid Schröder von Plan International ergänzte, dass wahre Gleichberechtigung ohne Frieden nicht möglich sei. Beide sind sich einig: Der Einsatz für Mädchenrechte erfordert kontinuierliches Handeln – nicht nur symbolische Aktionen.
Die pinkfarbene Beleuchtung in Osnabrück bleibt die gesamte Woche über sichtbar. Die Kampagne soll Gespräche über Geschlechtergerechtigkeit anregen und die Rolle des Friedens bei ihrer Verwirklichung thematisieren. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die Lichtinstallationen mehr Menschen dazu motivieren, sich in ihren Gemeinden für die Rechte von Mädchen einzusetzen.






