Niedersachsentag in Braunschweig: Warum Cafés ihre Terrassen räumen mussten
Claudia SchmidtNiedersachsentag in Braunschweig: Warum Cafés ihre Terrassen räumen mussten
Braunschweiger Stadtmarketing äußert sich zu Bedenken zur Nutzung des öffentlichen Raums während des Niedersachsentags
Das Braunschweiger Stadtmarketing hat sich zu Kritik an der Nutzung öffentlicher Flächen im Rahmen des Niedersachsentags geäußert. Für die Veranstaltung waren Anpassungen bei der Außenbestuhlung erforderlich, darunter die vorübergehende Räumung einer Café-Terrasse für Bühnenaufbauten. Die Verantwortlichen betonen, dass lokale Betriebe in die Planungsprozesse einbezogen wurden.
Zu den Vorbereitungen gehörte die Aufstellung von Pavillons und Bühnen auf öffentlichem Gelände, die als unverzichtbar für das Programm galten und nicht verlagert werden konnten. Das Stadtmarketing erklärte, dass Außenbestuhlung bei Großveranstaltungen bei Bedarf reduziert oder entfernt werden könne.
Das Superleggera Bar & Café wurde aufgefordert, seine gesamte Außenterrasse für eine große Bühnenfläche freizumachen. Trotz anfänglicher Behauptungen in sozialen Medien durfte das Café einen Teil seiner Fläche während der Veranstaltung behalten. Die Stadt führte mehrere Gespräche mit dem Betrieb, um einen Kompromiss zu finden.
Das Stadtmarketing weist Vorwürfe zurück, lokale Gastronomen seien von den Abstimmungen ausgeschlossen worden. Man habe gastronomische Betriebe proaktiv kontaktiert und zur Teilnahme eingeladen. Zudem wurden öffentliche Aufrufe an Essens- und Getränkeanbieter im Vorfeld veröffentlicht.
Die Veranstalter strebten eine Balance zwischen öffentlichem Zugang und praktischen Erfordernissen an. Den Betrieben wurden Beteiligungsmöglichkeiten eingeräumt, und wo möglich wurden Anpassungen vorgenommen. Die Maßnahmen sollten sicherstellen, dass die Veranstaltung stattfinden konnte, während langfristige Beeinträchtigungen des öffentlichen Raums minimiert wurden.






