Niedersachsen verwandelt alte Einfamilienhäuser in bezahlbaren Wohnraum
Finn ZimmermannNiedersachsen verwandelt alte Einfamilienhäuser in bezahlbaren Wohnraum
Niedersachsen startet Initiative zur Umwandlung ungenutzter Einfamilienhäuser in nachhaltigen Wohnraum
Das Land Niedersachsen hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um ungenutzte oder unterbelegte Einfamilienhäuser in zukunftsfähigen Wohnraum umzuwandeln. Das Projekt Perspektive EFH wird über drei Jahre mit 160.000 Euro gefördert. Ziel ist es, Kommunen dabei zu unterstützen, Wohnungsmangel durch die Neugestaltung älterer Wohngebiete zu bekämpfen.
Die Landesregierung hat ein landesweites Beratungs- und Koordinierungszentrum eingerichtet, das lokale Behörden begleiten soll. Unter der Leitung des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. konzentriert sich die Initiative auf Siedlungen, die zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren entstanden sind. Viele dieser Häuser sind heute aufgrund veränderter Familienstrukturen und fehlender bezahlbarer Alternativen unterbelegt.
Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Erstellung von Informationsmaterialien, die Durchführung von Veranstaltungen sowie der Aufbau eines Netzwerks für Kommunen. Das Projekt Perspektive EFH wird Städte und Gemeinden dabei unterstützen, Wohnraumstrategien zu entwickeln, Immobilien zu sanieren und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte, das Vorhaben sei ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung. Es spiele eine Schlüsselrolle dabei, zukunftsweisende Wohnpolitik in der gesamten Region voranzutreiben.
Die Initiative läuft über drei Jahre mit einer dedizierten Förderung. Kommunen erhalten Instrumente an die Hand, um Einfamilienhäuser neu zu nutzen und den Wohnungsdruck zu verringern. Die Arbeit des Zentrums soll langfristige Lösungen für die sich wandelnden Wohnbedürfnisse in Niedersachsen schaffen.






