Neuer Tarifvertrag bei S-Bahn Hannover und Nordwestbahn bringt Lohnerhöhungen und Sonderzahlungen
Claudia SchmidtLohnabschluss zwischen S-Bahn Hannover, Nordwestbahn und GDL erzielt - Neuer Tarifvertrag bei S-Bahn Hannover und Nordwestbahn bringt Lohnerhöhungen und Sonderzahlungen
Die S-Bahn Hannover und die Nordwestbahn haben mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen. Die Vereinbarung gilt für zwei Jahre und umfasst Lohnerhöhungen, einmalige Sonderzahlungen sowie strukturelle Anpassungen der Gehaltstabellen. Die ersten finanziellen Vorteile erhalten die Beschäftigten bereits ab diesem Monat.
Der Tarifvertrag trat am 1. März in Kraft und gilt für alle Mitarbeiter der Transdev-Gruppe, einschließlich ihrer Tochtergesellschaften. Die Belegschaft hat bereits eine Einmalzahlung von 1.000 Euro erhalten, eine weitere Zahlung von 600 Euro folgt im Juni.
Die Löhne steigen in zwei Stufen: Zum Oktober 2026 gibt es eine Erhöhung um 2,5 Prozent, ein weiteres Plus von 2,5 Prozent folgt im November 2027. Darüber hinaus sieht der Tarifvertrag ab Februar 2027 strukturelle Verbesserungen der Gehaltstabellen vor.
Die Transdev-Gruppe, zu der auch die S-Bahn Hannover gehört, beschäftigt in Deutschland rund 8.700 Mitarbeiter. Wie viele davon genau bei der S-Bahn Hannover oder der Nordwestbahn arbeiten und wie sich die Personalentwicklung dort zuletzt gestaltet hat, geht aus dem Tarifvertrag oder verfügbaren Quellen jedoch nicht hervor.
Die Einigung sichert den Beschäftigten über die nächsten zwei Jahre hinweg Lohnwachstum und strukturelle Gehaltsanpassungen. Sie profitieren von sofortigen Einmalzahlungen und gestaffelten Lohnerhöhungen. Zudem gilt der Tarifvertrag für alle Tochtergesellschaften der Transdev-Gruppe und schafft so einheitliche Lohnbedingungen.