22 April 2026, 02:10

Neuer Bonus für Geringverdiener: 1.000 Euro steuerfrei und ohne Abzüge

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Neuer Bonus für Geringverdiener: 1.000 Euro steuerfrei und ohne Abzüge

Bonus ohne Steuerabzug: Niedrigverdiener mit Staatsleistungen sollen profitieren

Ein neuer steuerfreier Bonus für Geringverdiener, die staatliche Leistungen beziehen, steht bevor. Die Regelung ist Teil der anstehenden Grundsicherungsreform in Deutschland und ermöglicht es Arbeitgebern, bis zu 1.000 Euro zusätzlich zu zahlen – ohne dass dies die Sozialleistungen schmälert. Der Bundestag soll den Plan in Kürze verabschieden.

Das Gesetz wurde von den Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD ausgearbeitet. Es ist Bestandteil des neuen Grundsicherungssystems, das ab Juli das bisherige Bürgergeld ersetzt und im Sozialgesetzbuch II (SGB II) verankert wird.

Nach den neuen Vorschriften können Arbeitgeber Beschäftigten, die gleichzeitig Grundsicherungsleistungen erhalten, einen steuerfreien Bonus von bis zu 1.000 Euro gewähren. Anders als reguläres Einkommen wird dieser Bonus nicht auf die SGB-II-Berechnungen angerechnet. Die Empfänger behalten somit den vollen Betrag zusätzlich zu ihrem Lohn und den staatlichen Leistungen.

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Ziel der Neuregelung ist es, die Arbeitsmotivation zu stärken und gleichzeitig die finanzielle Stabilität von Geringverdienern zu sichern. Der Bundestag wird das Gesetz vor dem Starttermin im Juli final beschließen.

Sobald die Reform in Kraft tritt, können Arbeitgeber Beschäftigten mit SGB-II-Bezug eine steuerfreie Prämie zukommen lassen – ohne dass deren Sozialleistungen gekürzt werden. Die Änderung tritt mit Einführung des neuen Grundsicherungssystems im Juli in Kraft.

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