20 April 2026, 16:07

Neue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für Elektromobilität und Solarenergie

Eine Liniengrafik, die die US-Stromerzeugung nach Quelle (Kohle, Erdgas, Kernenergie, Wasserkraft und Erneuerbare Energien) von 1997 bis 2011 zeigt.

Neue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für Elektromobilität und Solarenergie

Die Stadtwerke Wolfenbüttel haben eine neue Ortsnetzstation in der Halchterschen Straße fertiggestellt, um den steigenden Strombedarf zu decken. Das 200.000-Euro-Projekt soll die Versorgungssicherheit verbessern und den künftigen Bedarf durch Elektrofahrzeuge und Solarenergie abdecken.

Die Station wandelt die Spannung von 20 Kilovolt auf 0,4 Kilovolt um und macht den Strom so für Haushalte und Gewerbebetriebe nutzbar. Mit ihrer aktuellen Leistung von 630 Kilovoltampere kann sie unter normalen Bedingungen etwa 400 Einfamilienhäuser versorgen. Bei Bedarf lässt sich die Anlage so erweitern, dass sich ihre Kapazität verdoppelt.

Ingo Schultz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel, erläuterte, dass moderne Netze heute deutlich höhere Lasten bewältigen müssten als früher. Die neue Station ermögliche den Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos und eine bessere Einbindung von Solarstrom. Die Installation erfolgte bewusst in den Sommerferien, um Beeinträchtigungen zu minimieren.

Es handelt sich bereits um die vierte Ortsnetzstation, die der kommunale Versorger in diesem Jahr errichtet hat. Die Aufrüstung erfolgt vor dem Hintergrund eines kontinuierlich wachsenden Strombedarfs in der Region.

Die neue Anlage in der Halchterschen Straße stärkt die lokale Strominfrastruktur, schafft Reserven für künftige Anforderungen und sichert gleichzeitig eine zuverlässige Versorgung. Die Anschlussarbeiten werden im Sommer durchgeführt, um größere Unterbrechungen zu vermeiden.

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