18 March 2026, 00:14

Netflix straft Prinz Harry und Meghan Markle ab – das Ende eines Medien-Traums?

Logo der Partnership for Public Service mit einem blauen Kreis, einem weißen Stern, einem weißen Rand und fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund sowie einem blauen und weißen Banner darunter.

Accusations and Waning Trust? - Netflix straft Prinz Harry und Meghan Markle ab – das Ende eines Medien-Traums?

Netflix' Partnerschaft mit Prinz Harry und Meghan Markle steckt in der Krise – nach nur fünfeinhalb Jahren hat der Streaming-Riese den Deal mit ihrer Produktionsfirma Archewell leise von einem Exklusivvertrag zu einem weniger verbindlichen "First-Look-Deal" herabgestuft. Der Schritt folgt auf eine Reihe von Projekten, die entweder hinter den Erwartungen zurückblieben oder komplett ins Stocken gerieten.

Das Paar hatte im September 2020 mit großem Medienrummel einen hochkarätigen Exklusivvertrag mit Netflix unterzeichnet. Die Erwartungen waren damals hoch – doch die Bilanz fällt ernüchternd aus. Zwar verfolgten Millionen Zuschauer ihre Doku-Serie Harry & Meghan, doch andere Vorhaben scheiterten. Ein geplanter Polo-Dokumentarfilm kam nie zustande, und Meghans Lifestyle-Show Mit Liebe, Meghan verfehlte interne Ziele deutlich. Die zweite Staffel soll laut Berichten noch schlechter abgeschnitten haben als die erste.

Hinter den Kulissen wächst die Unzufriedenheit. Netflix-Insider äußern Frust über die Arbeitsweise des Paares, besonders über Meghans Auftreten in Meetings. Wie aus Kreisen des Unternehmens zu hören ist, unterbrach sie Harry regelmäßig und formulierte seine Ideen um – was für eine angespannte Stimmung sorgte. CEO Ted Sarandos soll sogar scherzhaft bemerkt haben, er nehme nur noch Anrufe von Meghan entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei.

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Unterdessen harren zwei Filmprojekte von Archewell seit drei Jahren in der Entwicklungsphase aus – ohne Regie, ohne Besetzung. Netflix hatte die Hoffnung zwischenzeitlich auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever gesetzt, doch auch hier gibt es Probleme: Berichten zufolge lagern unsoldierte Waren im Wert von rund 10 Millionen Dollar in den Lagern des Unternehmens.

Die Branche hat die Zeichen erkannt. Einige Filmemacher und Agenten meiden inzwischen die Zusammenarbeit mit Archewell – der Nutzen werde als zu gering eingestuft. Der gescheiterte Spotify-Deal des Paares hat die Skepsis zusätzlich verstärkt. In Hollywood zeigt man sich zunehmend zurückhaltend, wenn es um Projekte mit den beiden geht.

Die Herabstufung des Netflix-Deals markiert einen Wendepunkt für Archewell Productions. Mit festgefahrenen Projekten, unverkäuflicher Ware und schwindendem Brancheninteresse steht die Zukunft ihrer Medienunternehmungen auf der Kippe. Die Entscheidung des Streaming-Dienstes spiegelt die wachsenden Zweifel wider, ob das Paar überhaupt in der Lage ist, kommerziell erfolgreichen Content zu liefern.

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