Mutares startet Quartal mit Terranor-Verkauf und plant weitere Deals
Claudia SchmidtMutares startet Quartal mit Terranor-Verkauf und plant weitere Deals
Mutares startet mit Teilverkauf von Terranor-Beteiligung in ein bewegtes zweites Quartal
Der Münchner Beteiligungsinvestor Mutares hat mit dem teilweisen Verkauf seiner Anteile an dem schwedischen Infrastrukturunternehmen Terranor ein aktives zweites Quartal eingeläutet. Der Schritt markiert den Auftakt zu einer Phase mit hohem Transaktionsvolumen, wie das Management ankündigt – sowohl bei Übernahmen als auch bei Portfoliobereinigungen stehen in den kommenden Monaten zahlreiche Geschäfte an. Die Aktie reagierte heute mit einem leichten Rückgang von 2,3 % und schloss bei 31,25 Euro.
Der Verkauf eines Teils der Terranor-Beteiligung folgt auf eine erfolgreiche Restrukturierung des Unternehmens. Terranor ist im Segment Infrastruktur & Digital von Mutares angesiedelt, und die Desinvestition entspricht der Strategie des Konzerns, Kapital für neue Investitionen freizusetzen. Auch ein großer Terranor-Aktionär platzierte ein größeres Aktienpaket am Markt, was die Handelsaktivität zusätzlich belebte.
In der vergangenen Woche hatte der Mutares-Kurs noch um über 12 % zugelegt – ein Zeichen für die optimistische Stimmung unter den Anlegern. Der heutige Rücksetzer von 2,3 % führte den Wert jedoch in die Nähe des 50-Tage-Durchschnitts zurück. Der anstehende Quartalsbericht wird genauere Einblicke geben, wie sich diese Transaktionen auf die Netto-Cash-Position des Unternehmens auswirken.
Mutares hat deutlich gemacht, dass der Terranor-Deal erst der Anfang einer Reihe geplanter Schritte ist. Das freigesetzte Kapital soll gezielt in neue Übernahmen fließen und damit die dynamische Portfolio-Strategie des Unternehmens fortsetzen. Der Teilverkauf bei Terranor ebnet den Weg für weitere Transaktionen im laufenden Quartal.
Anleger werden die nächsten Schritte nun genau verfolgen, während Mutares die Mittel für neue Chancen einsetzt. Die Quartalszahlen werden dann zeigen, welche bilanziellen Auswirkungen diese Geschäfte auf die Finanzlage des Konzerns haben.






