Meerbusch-Osterath bekommt zwei Stadtteilmanager für nachhaltiges Wachstum
Claudia SchmidtMeerbusch-Osterath bekommt zwei Stadtteilmanager für nachhaltiges Wachstum
Meerbusch sichert Bundes- und Landesförderung für die Umgestaltung von Osterath, dem am schnellsten wachsenden Stadtteil der Stadt. Das Vorhaben ist Teil des Programms „Lebendige Zentren“ und zielt darauf ab, die Entwicklung des Gebiets zu stärken, ohne dabei seinen kleinstädtischen Charme zu verlieren. Zwei Stadtteilmanager sollen den Prozess nun begleiten und eng mit Anwohnern sowie lokalen Initiativen zusammenarbeiten.
Als Stadtteilmanager für Meerbusch-Osterath wurden Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller berufen. Beide sind bei der Dortmunder Planungsfirma Stadtbüro GmbH tätig. Ihre Aufgabe umfasst die Steuerung der städtischen Transformation des Viertels sowie die Funktion als zentrale Ansprechpartner für alle Belange.
Das Team wird sein Büro im Familienzentrum in der Bommershöfer Weg 3 einrichten. Dort soll das „Integrierte Handlungskonzept für Osterath“ (IHKO) umgesetzt werden – ein Maßnahmeplan mit 23 Punkten, der auf Basis von Bürgerbeteiligung entstanden ist. Das Leitmotiv des Projekts lautet: „Stärkung kleinstädtischer Strukturen mit ländlichem Charme“.
Im Mittelpunkt steht ein Quartiersentwicklungskonzept, das sicherstellen soll, dass das Wachstum Osteraths nachhaltig bleibt. Die Stadtteilmanager werden alle relevanten Gruppen – Anwohner, Unternehmen und lokale Vereine – in die Gestaltung der Zukunft des Stadtteils einbinden.
Die bewilligten Fördermittel und der strukturierte Plan markieren einen wichtigen Schritt für die Entwicklung Osteraths. Mit den Stadtteilmanagern vor Ort und einem klaren Rahmenwerk soll der Stadtteil Expansion und Bewahrung seines bestehenden Charakters in Einklang bringen. In der nächsten Phase geht es um die Umsetzung der 23 Maßnahmen sowie den kontinuierlichen Dialog mit der Bürgerschaft.






