29 April 2026, 14:12

Massiver Protest in Berlin gegen Streichung der Hautkrebsvorsorge

Schwarzes und weißes Foto von sechs Männern in Anzügen und Krawatten, jeder trägt eine Brille, mit dem Text "Darmkrebs: Neue Erkenntnisse zu einer vermeidbaren Krankheit" darunter.

Massiver Protest in Berlin gegen Streichung der Hautkrebsvorsorge

Protest gegen geplante Kürzungen bei Hautkrebsvorsorge in Berlin

Am Mittwoch, den 29. April, findet in Berlin eine Demonstration gegen die geplanten Streichungen bei der Hautkrebs-Früherkennung statt. Ab 8:30 Uhr versammeln sich Aktivisten in der Nähe des Bundeskanzleramts, um gegen das Reformpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken zu protestieren. Dieses sieht vor, die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen für alle Menschen ab 35 Jahren abzuschaffen. Die Veranstalter warnen, dass die Abschaffung des Programms viele Menschen ohne frühzeitige Diagnose lassen würde – bei einer Krankheit, deren Fallzahlen sich in den letzten zwei Jahrzehnten fast verdoppelt haben.

Die unter dem Motto "Rettet die Hautkrebsvorsorge" stehende Kundgebung wird von der Aktivistin Annika Liebert von der Organisation Campact angeführt. Die Demonstranten planen, sich symbolisch zu entkleiden und Schilder mit Parolen wie "Gesundheit muss bezahlbar bleiben" oder "Ministerin Warken, kürzt uns nicht krank" hochzuhalten. Ihre Forderungen umfassen den Erhalt der kostenlosen Untersuchungen alle zwei Jahre sowie eine stärkere finanzielle Beteiligung der Pharmaindustrie an den Gesundheitskosten.

Eine Petition gegen die Kürzungen hat bereits 500.000 Unterschriften gesammelt. Der Zeitpunkt der Demonstration fällt mit der Vorstellung von Warkens Reformvorschlägen im Kabinett zusammen. Kritiker argumentieren, dass der Wegfall der kostenlosen Vorsorge die Patienten unzumutbar belasten würde – besonders angesichts weiter steigender Hautkrebsraten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Protestaktion setzt die Regierung unter Druck, die bisherigen Regelungen zur Früherkennung beizubehalten. Mit einer halben Million Unterstützerunterschriften hoffen die Organisatoren, eine Überarbeitung der Reformpläne zu erzwingen. Das Ergebnis könnte entscheiden, ob die frühzeitige Erkennung von Hautkrebs für Millionen Menschen weiterhin zugänglich bleibt.

Quelle