24 May 2026, 08:07

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz: "So nicht!"

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz: "So nicht!"

Gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung formiert sich Widerstand. Beschäftigte, Gewerkschaftsvertreter und Krankenhausbetreiber fürchten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen, sollte das Gesetz in seiner aktuellen Fassung verabschiedet werden. Bei der Protestaktion sind eine außerordentliche Mitgliederversammlung und eine Foto-Kampagne geplant, um auf die Sorgen aufmerksam zu machen.

Im Mittelpunkt der Demonstrationen steht ein Gesetzentwurf, den Kritiker als Belastung für das Gesundheitspersonal bewerten. Mitarbeiter, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi warnen vor Kürzungen und einer Verschärfung der Arbeitsbedingungen. Auch Krankenhausträger unterstützen die Proteste und äußern ihre Bedenken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um die Forderungen der Demonstranten zu unterstreichen, findet am Donnerstag um 8 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Eingeladen sind unter anderem Gesundheitsminister Clemens Hoch (Rheinland-Pfalz) sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags. Ziel der Veranstaltung ist es, noch vor der finalen Beschlussfassung des Gesetzes Änderungen durchzusetzen.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr folgt im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Foto-Aktion. Die Kampagne ist Teil der Bemühungen, den Bundestag zum Umdenken zu bewegen und die aktuelle Fassung des Gesetzes abzulehnen.

Die zentrale Forderung der Protestierenden ist eindeutig: Der Gesetzentwurf darf in seiner jetzigen Form nicht verabschiedet werden. Mit einer breiten Allianz aus Beschäftigten und Krankenhausbetreibern will die Initiative noch vor der Abstimmung Nachbesserungen erzwingen. Das Ergebnis könnte direkte Auswirkungen auf Personalausstattung und Arbeitsbedingungen im gesamten Gesundheitssektor haben.

Quelle