LA-Regio Kliniken starten 2026: Fusion bringt medizinische Neuordnung nach Landshut
Claudia SchmidtLA-Regio Kliniken starten 2026: Fusion bringt medizinische Neuordnung nach Landshut
Die LA-Regio Kliniken starten offiziell am 1. Januar 2026 – nach dem Zusammenschluss von Gesundheitseinrichtungen in der Stadt und im Landkreis Landshut. Die neue Organisation will die medizinische Versorgung langfristig sichern, indem sie zentrale Fachabteilungen an zwei Hauptstandorten bündelt. Erste Umstrukturierungen beginnen Ende März; Umzüge und moderne Technologien sollen die Patientenversorgung verbessern.
Den Auftakt bildet am 30. März die Zusammenlegung der Gefäßchirurgie unter der Leitung von PD Dr. Georgios Meimarakis am Standort Landshut-Achdorf. Eine Woche später, am 1. April, übernimmt Prof. Dr. Johannes Schmidt die Verlegung der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie nach Landshut-Mitte. Dieser Schritt markiert einen zentralen Meilenstein der Neuordnung.
Am Standort Landshut-Mitte entstehen zudem neue Schwerpunkte für Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie. Zur Unterstützung hochmoderner Behandlungen wird dort das robotergestützte "Da-Vinci"-System eingeführt. Die Kardiologie soll langfristig nach Landshut-Achdorf verlegt werden, ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest.
Die Geschäftsführung – Judith Angerer, André Naumann und Jakob Fuchs – steuert den Transformationsprozess. Ziel ist es, die Abläufe effizienter zu gestalten, ohne die Versorgungsqualität in der Region zu beeinträchtigen.
Bis April werden zwei große Fachabteilungen umgesiedelt, weitere Veränderungen folgen in den kommenden Monaten. Durch die Fusion und Zentralisierung soll die medizinische Versorgung in Landshut nachhaltig gestärkt werden. Patienten profitieren künftig von modernisierten Einrichtungen und Technologien, sobald die Umstrukturierung voll greift.






