Kuhn & Witte stärkt Führung mit Einzelprokura für zwei langjährige Manager
Claudia SchmidtKuhn & Witte stärkt Führung mit Einzelprokura für zwei langjährige Manager
Die Kuhn & Witte Automotive Group hat zwei Führungskräften erweiterte Entscheidungsbefugnisse eingeräumt. Das familiengeführte Unternehmen, eines der 100 größten Autohäuser Deutschlands, hat die Änderungen Mitte Februar offiziell festgeschrieben. Sowohl Felix Tönnis als auch Stefan Waltemode erhalten ab dem 1. Januar 2026 eine Einzelprokura – eine weitreichende Handelsvollmacht.
Felix Tönnis ist seit 2012 bei Kuhn & Witte tätig. Als Vertriebsleiter für Pkw-Marken und das Flottenkundengeschäft übernimmt er künftig eine strategischere, markenübergreifende Rolle. Die Ausweitung seiner Kompetenzen unterstreicht den Kurs des Unternehmens, sich an den Wandel im Automobilhandel anzupassen.
Stefan Waltemode stieg 2017 in die Unternehmensgruppe ein und leitet seit 2019 den gesamten Servicebereich. Wie Tönnis verfügt auch er nun über eine Einzelprokura, die ihm mehr Eigenständigkeit bei Entscheidungen ermöglicht.
Das Unternehmen ist an vier Standorten aktiv – Jesteburg, Buchholz in der Nordheide, Fleestedt und Wedel – und beschäftigt über 400 Mitarbeiter. Geschäftsführer Oliver Bohn bezeichnete den Schritt als klares Signal in einer Phase des branchenweiten Umbruchs.
Die Änderungen wurden Mitte Februar im Handelsregister eingetragen. Mit ihren erweiterten Befugnissen werden Tönnis und Waltemode die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich mitgestalten. Die Entscheidung passt zur Strategie von Kuhn & Witte, die Führungsebene angesichts veränderter Marktanforderungen zu stärken.