24 April 2026, 22:07

Kubicki will FDP retten – oder sich aus der Politik verabschieden

Plakat, das ein Bierfest in Deutschland bewirbt, mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Biergläser halten und einen Fass im Hintergrund, mit deutschem Text unten.

Kubicki will FDP retten – oder sich aus der Politik verabschieden

Wolfgang Kubicki, der sich selbst als sozialliberal bezeichnet, will die Freie Demokratische Partei (FDP) neu beleben – und bewirbt sich um deren Vorsitz. Seine Ziele: die Umfragewerte der Partei auf über zehn Prozent steigern und den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen. Scheitert er bei der anstehenden Parteitagswahl, hat er angekündigt, sich vollständig aus der Politik zurückzuziehen.

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Kubickis Kandidatur ist an klare Bedingungen geknüpft. Sollte er gewählt werden, möchte er Henning Höne als stellvertretenden Bundesvorsitzenden im Amt halten. Seine Strategie steht und fällt zudem damit, dass die FDP wieder in den Bundestag einzieht – nur dann wären Koalitionsgespräche überhaupt möglich.

Als mögliche Partner für künftige Regierungen nennt er zwei Optionen: eine reformierte Christlich Demokratische Union (CDU/CSU) oder eine progressive Sozialdemokratische Partei (SPD). Koalitionen ohne vorherigen Wiedereinzug der FDP in den Bundestag schließt er jedoch kategorisch aus.

Das Ergebnis des Parteitags wird über Kubickis politische Zukunft entscheiden. Ein Sieg würde ihm den Weg ebnen, die Umfragewerte weiter zu steigern und mögliche Koalitionsoptionen auszuloten. Eine Niederlage hingegen bedeutete das Ende seiner politischen Laufbahn.

Quelle