21 April 2026, 16:11

Klimaproteste in Braunschweig: Aktivist:innen fordern radikalen Umstieg auf erneuerbare Energien

Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030", das für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Klimaproteste in Braunschweig: Aktivist:innen fordern radikalen Umstieg auf erneuerbare Energien

Klimaschutzaktivist:innen in Braunschweig haben sich an bundesweiten Protesten gegen die deutsche Energiepolitik beteiligt. Mitglieder der Bewegung Fridays for Future kritisierten Wirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf dafür, Milliarden in neue Gaskraftwerke zu investieren. Solche Entscheidungen gefährdeten ihrer Ansicht nach den Ausbau erneuerbarer Energien und vertieften die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Die Kundgebung in Braunschweig war Teil einer überregionalen Protestwelle, an der sich auch Berlin, Hamburg, Köln und München beteiligten. Die Aktivist:innen forderten einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035 und verwiesen auf deren Vorteile: geringere Kosten, größere Unabhängigkeit, Klimaschutz, Arbeitsplatzwachstum und wirtschaftliche Stärke.

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Niko Schoss, Sprecher von Fridays for Future Braunschweig, warnte, dass fossile Energien Deutschland an internationale Krisen und autokratische Regime binden. Er warf Reiche vor, veraltete Energieträger über nachhaltige Alternativen zu stellen.

Alexander Dammmeier, ein weiterer Aktivist der Gruppe, betonte, dass erneuerbare Energien mittlerweile 62 Prozent des deutschen Strommix ausmachen. Er bezeichnete Reiches Politik als Rückschritt und kritisierte, dass falsche Weichenstellungen die Bürger:innen teuer zu stehen kämen. Dammmeier warnte, dass Jahre des Fortschritts im Bereich grüner Energie zunichtegemacht würden, sollte die Gasförderung weiter vorangetrieben werden.

Die Proteste spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen Energiestrategie Deutschlands wider. Die Aktivist:innen bestehen darauf, dass erneuerbare Energien nicht nur machbar, sondern bereits heute die dominierende Säule der deutschen Stromversorgung sind. Die Forderung nach einem vollständigen Ausstieg aus fossilen Energien bis 2035 bleibt dabei zentrales Ziel der Bewegung.

Quelle