19 April 2026, 06:08

Kai Wegner entschuldigt sich für Berlins Stromausfall-Krise im Januar

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden mit einer 'Berlin wegen Klimakrise abgesagt' Schilder und verstreuten Gegenständen im Hintergrund.

Kai Wegner entschuldigt sich für Berlins Stromausfall-Krise im Januar

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich öffentlich für sein Krisenmanagement während des großflächigen Stromausfalls Anfang Januar entschuldigt. Der mehrtägige Blackout hatte tausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten und heftige Kritik an seiner Führung in der Notlage ausgelöst. Wegner räumte bei der Schilderung seines Vorgehens während der Krise Fehler ein.

Der Stromausfall begann an einem Dienstagmorgen. Um 8:07 Uhr erhielt Wegner die erste Warnung vom Innensenator – zu diesem Zeitpunkt befand er sich in seiner Privatwohnung, von wo aus er an diesem Tag nur kurz für eine Stunde Sport gegangen war. Bis 12:07 Uhr folgte ein Lagebericht der Wirtschaftssenatorin, der bestätigte, dass die Dauer der Störungsbehebung weiterhin unklar sei.

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Um 12:45 Uhr beriet sich Wegner erneut mit der Wirtschaftssenatorin über die Krise. Noch am Nachmittag gab der Netzbetreiber Stromnetz Berlin eine Stellungnahme heraus, in der vor längeren Reparaturarbeiten bis Donnerstag gewarnt wurde. Trotz der düsteren Prognose koordinierte Wegner die Zusammenarbeit mit den Bezirken, Hilfsorganisationen, Rettungskräften und der Bundeswehr, um die Wiederherstellung der Versorgung zu beschleunigen.

Durch das gemeinsame Krisenmanagement konnte die Stromsperre um eineinhalb Tage verkürzt werden. Einsatzteams arbeiteten rund um die Uhr, sodass die Versorgung schneller als zunächst befürchtet wiederhergestellt werden konnte.

Seine Entschuldigung sprach Wegner während einer Sitzung des Abgeordnetenhauses aus und gestand dabei Fehler in der Krisenbewältigung ein. Zwar offenbarten sich bei dem Blackout Schwächen in Berlins Notfallmanagement, doch die abgestimmten Maßnahmen mit verschiedenen Behörden trugen dazu bei, die Lage schneller als erwartet zu stabilisieren. Nun sollen die Ablaufpläne überprüft werden, um bei künftigen Vorfällen solche Verzögerungen zu vermeiden.

Quelle