11 April 2026, 06:08

Julia Klöckner fordert härteres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen und kulturellen Wandel

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Frauen, wobei eine in der Mitte sitzt, mit Text unten, der "Die Frauenwahlrechtsbewegung" lautet.

Julia Klöckner fordert härteres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen und kulturellen Wandel

Julia Klöckner, Politikerin der CDU, hat sich zur dringenden Notwendigkeit geäußert, Gewalt gegen Frauen entschlossener zu bekämpfen. Zwar begrüßte sie die aktuelle Debatte, betonte jedoch, dass zentrale Aspekte des Problems weiterhin ungelöst blieben.

Klöckner unterstrich, dass Gewalt gegen Frauen in all ihren Formen verurteilt werden müsse – unabhängig von kulturellem oder religiösem Hintergrund. Als deutliche Beispiele für anhaltende Übergriffe nannte sie Zwangsehen, Gruppenvergewaltigungen sowie eine kürzlich behauptete Vergewaltigung im Berliner Bezirk Neukölln.

Sie forderte mehr Offenheit bei der Auseinandersetzung mit allen Facetten von Gewalt, einschließlich digitaler Bedrohungen. Rechtliche Reformen seien längst überfällig, um Frauen besser vor Online-Belästigung und anderen Formen digitaler Gewalt zu schützen, argumentierte Klöckner.

Die Politikerin verwies zudem auf die Verantwortung der Männer und rief sie auf, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Echter Fortschritt beginne damit, dass Männer Frauen als gleichberechtigt behandelten und anderen ein Vorbild seien. Besonders Väter hätten die Pflicht, bei ihren Kindern ein Bewusstsein für Respekt und Gewaltfreiheit zu prägen.

Bildung spiele dabei eine entscheidende Rolle, fügte Klöckner hinzu. Schon früh müssten Gewaltfreiheit und der respektvolle Umgang mit dem anderen Geschlecht vermittelt werden, um Spirale der Gewalt zu durchbrechen.

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Klöckners Äußerungen unterstreichen, dass sowohl rechtliche Maßnahmen als auch ein kultureller Wandel notwendig sind. Nachhaltige Lösungen erforderten ihrer Ansicht nach, dass Männer mit gutem Beispiel vorangehen – bei gleichzeitig stärkerem Schutz für Frauen in allen Lebensbereichen.

Quelle