Infineon startet 5-Milliarden-Fabrik in Dresden früher als geplant
Infineon eröffnet im Juli in Dresden eine neue Halbleiterfabrik für 5 Milliarden Euro
Das Vorhaben stellt eine der größten Investitionen in den deutschen Industriestandort dar. Die Unternehmensführung wertet es als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland.
Der Bau des Dresdner Werks verlief schneller als geplant. Die Produktion soll nun ein ganzes Quartal früher als vorgesehen starten – bereits Anfang Juli nehmen die Anlagen den Betrieb auf. Die Belegschaft von 1.000 Mitarbeitenden, viele von Infineon selbst ausgebildet, ist bereit, die Aktivitäten noch in diesem Sommer aufzunehmen.
Die Hochlaufphase der Fabrik verläuft doppelt so schnell wie bei früheren Projekten. Die volle Kapazität soll kurz nach der Eröffnung erreicht werden. Trotz der Expansion gibt es derzeit keine Pläne für weitere Werke in naher Zukunft.
Die 5-Milliarden-Investition festigt Dresdens Rolle in der Halbleiterproduktion. Mit 1.000 neuen Arbeitsplätzen und beschleunigten Zeitplänen wird die Fabrik die regionale Fertigung stärken. Infineons Entscheidung unterstreicht Deutschlands Position als zentraler Standort für die Hochtechnologiebranche.






