IKEA unterstützt Koblenzer Fahrradwerkstatt mit 3.000 Euro für Arbeitslosenprojekte
Claudia SchmidtIKEA unterstützt Koblenzer Fahrradwerkstatt mit 3.000 Euro für Arbeitslosenprojekte
IKEA spendet 3.000 Euro an die CarMen-Fahrradwerkstatt und unterstützt damit die Arbeit mit Arbeitslosen
Die Mittel stammen aus der jährlichen Weihnachtsbaum-Verkaufsaktion des Möbelhauses. Die Werkstatt, die von der Caritas Koblenz betrieben wird, verbindet handwerkliche Ausbildung mit sozialer Begleitung für Menschen, die wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen wollen.
Die CarMen-Fahrradwerkstatt ist Teil der CarMen gemeinnützigen GmbH, einem Sozialunternehmen in Trägerschaft der Caritas Koblenz. Sie bietet praktische Fahrradreparatur-Kurse an, ergänzt durch sozialpädagogische Programme, und arbeitet eng mit dem örtlichen Jobcenter zusammen. Teilnehmende sind vor allem Arbeitslose, die über Integrationsmaßnahmen des Arbeitsmarktes Qualifikationen erwerben.
In der Werkstatt werden gespendete Fahrräder generalüberholt und zu günstigen Preisen an einkommensschwache Menschen verkauft. Das Team besteht aus einem ausgebildeten Fahrradmechaniker, zwei fest angestellten Mitarbeitenden und Programmteilnehmenden in der Qualifizierung. Die aktuelle Spende von IKEA fließt in neue Werkzeuge, darunter eine elektrische Reparaturbühne, die speziell für schwere E-Bikes ausgelegt ist.
IKEAs Engagement basiert auf einer langjährigen Verpflichtung: Für jeden verkauften Weihnachtsbaum spendet das Unternehmen drei Euro. Janet Wittmaack, Marktleiterin bei IKEA, betonte den nachhaltigen Ansatz der Werkstatt und ihren Nutzen für die Gemeinschaft. Andrea Steyven, Geschäftsführerin von CarMen, dankte dem Einzelhändler für die kontinuierliche Unterstützung und hob hervor, dass die Spende zur Zukunftssicherung des Projekts beitrage.
Mit den 3.000 Euro kann die Werkstatt ihre Ausstattung modernisieren und E-Bike-Reparaturen effizienter durchführen. Die jährliche Förderung durch IKEA stärkt weiterhin die Ausbildungs- und Sozialarbeit des Projekts und stellt sicher, dass das Angebot für Menschen mit Zugangshürden zum Arbeitsmarkt erhalten bleibt.






