07 June 2026, 22:05

IG-BCE-Chef fordert höhere Steuern für Superreiche und Spitzenverdiener

IG BCE fordert Spitzensteuer nur über 100.000 Euro

IG-BCE-Chef fordert höhere Steuern für Superreiche und Spitzenverdiener

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE, hat weitreichende Steuerreformen vorgeschlagen, die sich gezielt an Spitzenverdiener und Superreiche richten. Sein Plan umfasst eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, die Einführung einer Vermögenssteuer sowie höhere Erbschaftsabgaben. Ziel ist es, dringend benötigte öffentliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung zu finanzieren.

Vassiliadis schlägt vor, die Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz auf etwa 100.000 Euro anzuheben. Für Einkommen oberhalb dieser Schwelle plant er eine Erhöhung des Steuersatzes um zwei bis drei Prozentpunkte. Von dieser Anpassung wären vor allem gutverdienende Angestellte und Unternehmensinhaber betroffen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Personen mit einem Einkommen von über 200.000 Euro soll eine neue Vermögenssteuer gelten. Zudem unterstützt Vassiliadis höhere Erbschaftssteuern und argumentiert, dass angesammeltes Vermögen stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen müsse. Zwar räumt er Bedenken von Wirtschaftsverbänden ein, wonach Betriebsvermögen nicht zusätzlich belastet werden sollte, besteht jedoch darauf, dass die Superreichen einen größeren Beitrag leisten müssten.

Die geplanten Abgaben sollen direkt in die Modernisierung der Infrastruktur und die Verteidigung fließen. Vassiliadis präsentiert seinen Vorschlag als Weg zu einer gerechteren Steuerlastverteilung, die gleichzeitig nationale Prioritäten berücksichtigt.

Die Reformen würden die Besteuerung von Spitzenverdienern und vermögenden Privatpersonen grundlegend verändern. Bei einer Umsetzung könnten sie beträchtliche Mehreinnahmen für staatliche Projekte generieren. Vertreter der Wirtschaft zeigen sich jedoch besorgt über mögliche negative Auswirkungen auf Investitionen und den Geschäftsbetrieb.

Quelle