05 April 2026, 02:08

Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Räumungsverkäufe starten in 41 Filialen

Eingang zu einem Einkaufszentrum mit einem "Aufregende neue Einzelhandelseröffnung bald"-Schild, einem Müllcontainer links, einer Glastür rechts, Deckenlampen und undeutlichen Hintergrundobjekten.

Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Räumungsverkäufe starten in 41 Filialen

Hammer Raumstylisten GmbH steht vor ungewisser Zukunft – Insolvenzverfahren droht

Die Hammer Raumstylisten GmbH blickt einer schwierigen Zukunft entgegen, da ein Insolvenzverfahren bevorsteht. Das Unternehmen findet keine Investoren, und in den verbleibenden Filialen sollen bald Räumungsverkäufe beginnen. Trotz aller Bemühungen, den Betrieb aufrechtzuerhalten, bleibt die Lage prekär.

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Die Probleme des Möbelhändlers begannen jedoch lange vor der offiziellen Ankündigung des Insolvenzverfahrens. Bereits im Januar 2026 steckte das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten und musste 46 von ursprünglich 87 Standorten schließen. An diesen Filialen starteten am 16. März die Schlussverkäufe, bevor sie am 1. April endgültig ihre Türen schlossen. Nun sind noch 41 Geschäfte in Betrieb.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestätigte, dass sich bisher kein Investor gefunden hat, der das Unternehmen als Fachhandelsbetrieb retten könnte. Über 300 potenzielle Käufer wurden kontaktiert, doch das Interesse blieb gering – bedingt durch die angespannte Finanzlage des Unternehmens und die schwierigen Marktbedingungen. Verhandlungen kamen nicht voran, sodass der Fusions- und Übernahmeprozess zwar noch läuft, die Aussichten auf Erfolg jedoch minimal sind.

Mit dem voraussichtlichen Start des Insolvenzverfahrens am 1. April muss das Unternehmen die Löhne der Mitarbeiter nun aus eigener Kraft finanzieren, da Insolvenzgeld nicht mehr greift. Um die Liquidität zu sichern, sollen noch am selben Tag in den verbleibenden 41 Filialen Räumungsverkäufe beginnen. Ziel ist es, den Betrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, während weiter nach einem Käufer gesucht wird.

Die Zukunft von Hammer Raumstylisten hängt nun von einer letzten Rettungslösung ab – doch die Chancen stehen schlecht. Die Schlussverkäufe werden den Betrieb zwar vorübergehend stützen, doch ohne einen solventen Investor bleibt das Überleben des Unternehmens fraglich. Jetzt geht es darum, möglichst viele Standorte zu sichern, bevor die Zeit davonläuft.

Quelle