Haar bei München führt Lebensqualitäts-Ranking an – Hirschthal auf dem letzten Platz
Claudia SchmidtHaar bei München führt Lebensqualitäts-Ranking an – Hirschthal auf dem letzten Platz
Eine neue bundesweite Studie hat deutsche Kommunen nach Lebensqualität bewertet – mit deutlichen Unterschieden zwischen den Spitzenreitern und den Schlusslichtern. Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) führte die Untersuchung im Auftrag von Philip Morris durch und analysierte dabei Faktoren wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Verkehr. Während einige Städte und Gemeinden ihre Spitzenplatzierungen feierten, fanden sich andere am unteren Ende der Liste wieder.
Haar bei München führte das Ranking als lebenswertester Ort Deutschlands an. Die Studie lobte die herausragenden Leistungen der Gemeinde in allen bewerteten Kategorien, darunter Digitalisierung, Freizeitangebote und Mobilität.
Fürth erreichte einen beachtlichen 14. Platz im Gesamtranking. Bürgermeister Thomas Jung bezeichnete das Ergebnis als „herausragende Leistung“ und hob besonders die Verkehrsanbindung der Stadt hervor, die bundesweit auf Platz 143 landete. Die Nachbarstadt Stein sicherte sich hingegen Platz 85 und überzeugte vor allem in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Bildung.
Weiter hinten im Ranking lag Oberasbach auf Platz 109. Der größte Ausreißer war jedoch Hirschthal in der Südwestpfalz, das im gesamten Vergleich den letzten Platz belegte.
Die Ergebnisse bieten ein klares Bild der Lebensstandards in Deutschland: Während Städte wie Haar und Fürth in zentralen Bereichen glänzten, hinkten andere, darunter Hirschthal, deutlich hinterher. Die Studie spiegelt damit die Unterschiede in Infrastruktur, Dienstleistungen und dem allgemeinen Wohlbefinden der Gemeinden wider.






