Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindliche Figur karikiert zu haben
Hannah FuchsGraham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindliche Figur karikiert zu haben
Der Komiker und Autor Graham Linehan wirft BBC-Autoren vor, in der Serie Doctors eine transfeindliche Figur als gezielte Stichelei gegen ihn eingebaut zu haben. Der Streit eskaliert Jahre, nachdem sein Auftritt beim Edinburgh Fringe Festival wegen seiner anti-trans Position abgesagt wurde. Auch seine Scheidung im Jahr 2020 folgte auf öffentliche Kritik an seinen Äußerungen zu Transgender-Themen.
Linehan behauptet, die Figur des Dr. Graham Elton in Doctors trage nicht nur einen ähnlichen Namen, sondern vertrete auch aggressiv transfeindliche Ansichten – eine bewusste Diffamierungskampagne gegen seine Person. Die BBC wies jedoch jede Verbindung zwischen dem fiktiven Arzt und dem realen Autor zurück.
Laut BBC Studios seien sämtliche Charaktere in Doctors frei erfunden und nicht an reale Personen angelehnt. Trotz Linehans Vorwürfen gab der Sender bisher weder eine offizielle Stellungnahme ab noch leitete er weitere Schritte ein. Die Kontroverse verschärft die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen dem Autor und der Medienbranche.
Linehans Karriere litt bereits unter seinen öffentlichen Aussagen zu Transgender-Fragen: Sein geplanter Auftritt beim Edinburgh Fringe Festival 2023 wurde abgesagt, nachdem die Veranstalter Bedenken wegen seiner Haltung äußerten. Im selben Jahr wurde auch seine Scheidung vollzogen – ein Prozess, der inmitten massiver Kritik an seinem anti-trans Aktivismus begonnen hatte.
Der aktuelle Konflikt unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Linehan und Teilen der Unterhaltungsindustrie. Zu seinen jüngsten Vorwürfen gegenüber Doctors hat die BBC bisher geschwiegen. Die umstrittene Figur bleibt vorerst Teil der Serie; Änderungen wurden nicht angekündigt.






