19 June 2026, 08:04

Galeria kämpft ums Überleben: 160-Millionen-Kredit als letzte Rettung

Galeria am Abgrund: Was kommt als Nächstes für die Filiale in Mainz?

Galeria kämpft ums Überleben: 160-Millionen-Kredit als letzte Rettung

Die deutsche Warenhauskette Galeria steckt erneut in einer schweren Finanzkrise. Das Unternehmen benötigt dringend eine Kapitalzufuhr, um die Pleite abzuwenden, und verhandelt derzeit mit dem US-Investor Gordon Brothers über ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro.

Um die Kosten zu senken, hat die Kette die Bestellungen für neue Ware in ihren 83 Filialen drastisch gekürzt. Gleichzeitig treibt Konzernchef Tilo Hellenbock mit massiven Rabattaktionen die Umsätze voran, um die Löhne für die 12.000 Beschäftigten zahlen zu können. Ohne das Rettungsdarlehen droht bereits in diesem Sommer die Schließung von Standorten – verursacht durch akuten Warenmangel.

Das geplante Darlehen soll eine bestehende Schuldenlast von 80 Millionen Euro umschulden und ausstehende Mietzahlungen begleichen. Gordon Brothers’ Sanierungsplan sieht zudem die Schließung von etwa 30 Filialen vor. Ziel ist es, die Kette bis 2028 wieder in die Gewinnzone zu führen.

Trotz dieser Maßnahmen bleibt die langfristige Zukunft des Unternehmens ungewiss. Monatliche Verluste in Millionenhöhe gefährden weiterhin das Überleben. Galeria kämpft derzeit um die Sicherung des 160-Millionen-Kredits, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Selbst im Erfolgsfall werden Filialschließungen und tiefgreifende Kostensenkungen unvermeidbar sein. Das Ergebnis der Kreditverhandlungen wird über das unmittelbare Schicksal des Unternehmens entscheiden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle