05 June 2026, 19:31

Fulda testet digitalen Gründungs-Turbo für weniger Bürokratie und mehr Start-ups

Schnellerer Grundsteinlegung: Fulda wird Pilotstadt

Fulda testet digitalen Gründungs-Turbo für weniger Bürokratie und mehr Start-ups

Fulda wurde als einer von neun Pilotstandorten für das Projekt „Schnellere Gründungen“ ausgewählt. Die Initiative zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen und Unternehmensgründungen durch digitale Lösungen zu beschleunigen. Sowohl kommunale als auch Landesvertreter erhoffen sich davon einen Schub für die Gründerszene und eine Modernisierung der Verwaltung in ganz Hessen.

An dem Vorhaben beteiligen sich die Stadt Fulda, die Gemeinde Petersberg, Landesbehörden und Bundesstellen. Ihr gemeinsames Ziel ist ein vollständig digitalisierter Gründungsprozess, der nicht länger als 24 Stunden dauert. Durch die Bündelung von Online-Services, die Vernetzung von Registern und die Anwendung des „Once-Only“-Prinzips – also der einmaligen Datenerfassung – soll überflüssiger Papierkram entfallen.

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Fulda übernimmt dabei die Aufgabe, das neue System zu testen und weiterzuentwickeln. Die Stadt wurde aufgrund ihres Potenzials ausgewählt, zu zeigen, wie digitale Verwaltung die Unternehmensgründung vereinfachen kann. Bei Erfolg soll das Modell auf ganz Hessen ausgeweitet werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken.

Das Projekt „Schnellere Gründungen“ konzentriert sich auf drei zentrale Verbesserungen: schnellere Bearbeitungszeiten, weniger bürokratische Hürden und eine nutzerfreundlichere Erfahrung. Durch die Straffung der Anmeldeverfahren will die Initiative mehr Menschen dazu ermutigen, ein Unternehmen zu gründen, und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand verringern.

Das Pilotprojekt in Fulda ist Teil einer umfassenderen Bestrebung zur Modernisierung der Behörden. Ein schnellerer, vollständig digitaler Gründungsprozess könnte Hessen für Unternehmer attraktiver machen. Die Ergebnisse werden entscheiden, ob das System künftig auch in anderen Regionen eingeführt wird.

Quelle