15 April 2026, 02:08

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen fragwürdiger Schweigepflicht-Vereinbarung

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" zeigt, eingerahmt von einem schwarzen Rand.

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen fragwürdiger Schweigepflicht-Vereinbarung

Die Sängerin FKA Twigs hat eine neue Klage gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Shia LaBeouf, eingereicht. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine angeblich rechtswidrige Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA), mit der sie nach eigenen Angaben zum Schweigen über frühere Misshandlungen gebracht werden sollte. Die Klage folgt auf Jahre öffentlicher Vorwürfe und eine frühere außergerichtliche Einigung zwischen den beiden.

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FKA Twigs, mit bürgerlichem Namen Tahliah Barnett, hatte LaBeouf bereits 2020 verklagt. Damals warf sie ihm "unerbittlichen Missbrauch" während ihrer Beziehung vor, darunter sexuelle und häusliche Gewalt. Der Fall wurde 2025 gegeneinander geregelt, doch die Vereinbarung umfasste Berichten zufolge eine NDA, die ihr verbot, über ihre Erlebnisse zu sprechen.

Im Dezember 2025 beantragte LaBeouf ein Schiedsverfahren gegen Barnett, nachdem sie sich in einem Interview mit The Hollywood Reporter über ihre Beziehung geäußert hatte. In ihrer neuen Klage behauptet sie nun, die NDA verstoße gegen Kaliforniens STAND Act, ein Gesetz, das Vereinbarungen verbietet, die Opfer sexueller Übergriffe zum Schweigen bringen.

Barnetts Anwalt, Matthew Rosengart, betonte, sie strebe keine finanzielle Entschädigung an. Vielmehr wolle sie "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Betroffenen ähnlicher Gewalt Unterstützung bieten. LaBeouf hatte sein früheres Verhalten zwar eingeräumt und sich bei denen entschuldigt, die er verletzt habe. Gleichzeitig bestehe er darauf, dass viele der Vorwürfe gegen ihn unwahr seien.

Die Klage stellt die Rechtmäßigkeit der NDA infrage und wirft ihr vor, Barnetts Schilderungen über den Missbrauch unterdrückt zu haben. Sollte sie erfolgreich sein, könnte der Fall einen Präzedenzfall für die Durchsetzung solcher Vereinbarungen in künftigen Streitigkeiten schaffen. Barnett hat deutlich gemacht, dass es ihr um Verantwortung gehe – nicht um persönlichen Gewinn.

Quelle