15 April 2026, 06:12

Ferngesteuerte Shuttle starten Pilotprojekt am Düsseldorfer Flughafen

Altes deutsches Aktienzertifikat mit einer Stadtansicht und gedrucktem Text.

Ferngesteuerte Shuttle starten Pilotprojekt am Düsseldorfer Flughafen

Rheinmetall, MIRA GmbH und Rheinbahn AG starten Pilotprojekt für ferngesteuerte Shuttle-Dienste am Düsseldorfer Flughafen

Die drei Unternehmen haben ein gemeinsames Pilotvorhaben angekündigt, bei dem ferngesteuerte Fahrzeuge als Teil eines flexiblen städtischen Verkehrssystems getestet werden sollen. Unterdessen setzt sich der Kursrutsch des Rüstungskonzerns fort: Am Donnerstag verlor die Aktie weitere 4,3 Prozent.

Das Projekt soll im Mai 2026 an den Start gehen und eine Strecke zwischen dem Flughafenbahnhof, dem EUREF-Campus und dem Hauptterminal bedienen. Ziel ist es, die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben – mit Fokus auf Sicherheit, Systemstabilität und wirtschaftliche Machbarkeit. Während der Testphase wird aus Sicherheitsgründen zusätzlich ein Sicherheitsfahrer an Bord sein.

Entwickelt wurde das System im Rahmen des Forschungsprojekts PoQuaSIA, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im europäischen 8bra-Programm gefördert wird. Es kombiniert Cloud-Infrastruktur, eine IoT-Plattform und Echtzeit-Flottenmanagement, um die Fernsteuerung der Fahrzeuge zu ermöglichen. Langfristig sollen bedarfsgerechte Shuttle-Dienste entstehen, die sich dynamisch an urbane Mobilitätsanforderungen anpassen.

Trotz der Erwartungen an einen großen Rüstungsauftrag der Bundesregierung bleibt die Rheinmetall-Aktie unter Druck. Am Donnerstag fiel der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro – ein Minus von 4,3 Prozent. Innerhalb des letzten Monats hat das Papier damit rund 15 Prozent an Wert verloren.

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Das Pilotprojekt soll praxisnahe Daten zur Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit ferngesteuerter Shuttle in einem frequenzstarken Flughafenumfeld liefern. Bei Erfolg könnte die Technologie auf andere städtische Verkehrsnetze übertragen werden. Die Aktie von Rheinmetall hingegen zeigt vorerst keine Anzeichen einer Erholung – die Talfahrt hält an.

Quelle