29 March 2026, 20:07

FDP vor Machtkampf: Henning Höne will Dürrs Erbe antreten – kann er die Krise stoppen?

Weißer Hintergrund mit zentrierter fetter schwarzer Schrift, die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" enthält, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, unter Verwendung einer modernen und professionellen Schriftart.

FDP vor Machtkampf: Henning Höne will Dürrs Erbe antreten – kann er die Krise stoppen?

Die Freie Demokratische Partei (FDP) bereitet sich auf einen internen Führungsstreit bei ihrem Bundesparteitag Ende Mai vor. Henning Höne hat offiziell seine Kandidatur für die Nachfolge von Christian Dürr als Bundesvorsitzender bekannt gegeben. Der Schritt erfolgt nach einer Reihe enttäuschender Wahlergebnisse, darunter das Scheitern der Partei an der Fünf-Prozent-Hürde in mehreren Landeswahlen in diesem Jahr.

Bei den Landtagswahlen 2026 erlitt die FDP schwere Verluste. In Rheinland-Pfalz erreichte sie im März nur noch 2,1 Prozent und verfehlte damit deutlich den Einzug in den Landtag. Ähnliche Rückschläge in anderen Bundesländern führten schließlich zum Rücktritt von Christian Dürr als Parteichef, nachdem die FDP aus Regierungsbündnissen gedrängt worden war.

Zyon Braun, Landesvorsitzender der FDP Brandenburg, unterstützt Höne als den richtigen Kandidaten, um neues Vertrauen in die Partei zu schaffen. Braun bezeichnete ihn als eine frische, aber erfahrene Persönlichkeit, die der FDP helfen könne, die jüngsten Misserfolge hinter sich zu lassen. Hönes Bewerbung fällt in eine Phase, in der die Partei über tiefgreifende Veränderungen diskutiert – darunter auch eine mögliche Neuausrichtung der Marke.

Hans-Ulrich Rülke, Mitglied im FDP-Bundesvorstand, fordert einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit. Er schlug vor, langjährige Traditionen aufzugeben – etwa den Parteinamen – und sich von der bundespolitischen Geschichte zu distanzieren, insbesondere von der Rolle in der Ampelkoalition. Rülke betonte, dass keine Option ausgeschlossen werden dürfe, während die Partei nach einem Neuanfang sucht.

Zuletzt hatte die FDP 2013 über eine Neuaufstellung nachgedacht, nachdem sie den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst hatte. Nun, vor der anstehenden Führungswahl, ist die Debatte wieder aufgeflammt – begleitet von Forderungen nach einer neuen strategischen Ausrichtung.

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Über Hönes Antrag auf den Parteivorsitz wird auf dem Bundesparteitag Ende Mai entschieden. Sollte er gewählt werden, übernähme er eine Partei, die seit Jahren mit sinkender Unterstützung kämpft. Das Ergebnis könnte darüber entscheiden, ob die FDP weitere Reformen vorantreibt oder an ihrem bisherigen Kurs festhält.

Quelle