10 April 2026, 20:07

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grüne Oase für Anwohner

Gruppe von Menschen, die vor einem Gebäude mit Bäumen und Wolken im Hintergrund reiten, Text unten lautet "Doncaster Races, Race for the Great Stakes, 1839".

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grüne Oase für Anwohner

Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der alten Galopprennbahn im Osten der Stadt ausgesprochen. Parteivertreter kritisieren, dass der Vorschlag des Senats die öffentliche Meinung ignoriert und die Chance vertut, eine grüne Freifläche für die Anwohner zu schaffen. Stattdessen soll das Gelände zu einem Zentrum für Sport, Freizeit und Kultur umgestaltet werden.

Ole Humpich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, übt scharfe Kritik an der Vorgehensweise des Senats. Er verwies auf ein Referendum aus dem Jahr 2019, bei dem sich die Bürger gegen Wohnungsbau auf dem Rennbahngelände ausgesprochen hatten. Seiner Ansicht nach ist das Argument, die aktuelle Vernachlässigung des Areals rechtfertige eine Bebauung, nicht überzeugend.

Die FDP hinterfragt zudem, wie die Pläne mit den eigenen Zielen des Senats zu Klimaanpassung und Hitzeschutz vereinbar seien. Humpich betonte, dass 30 Hektar offene Fläche stattdessen helfen könnten, den Osten Bremens widerstandsfähiger gegen steigende Temperaturen zu machen. Die Partei forderte, das Gelände unbebaut zu lassen und als grüne Oase für die lokale Bevölkerung zu erhalten.

Anstelle von weiterer Versiegelung schlägt die FDP ein lebendiges Zentrum für Erholung und Kultur vor. Das Gelände könnte demnach Sportanlagen, kulturelle Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten beherbergen – und dabei weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

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Im Mittelpunkt der FDP-Kritik stehen das Referendumsergebnis und die Notwendigkeit grüner Infrastruktur. Die Partei sieht in der Rennbahn eine seltene Gelegenheit, die Lebensqualität im Osten Bremens zu verbessern. Sie fordert den Senat nun auf, seine Bebauungspläne zu überdenken und stattdessen einen partizipativen, bürgernahen Ansatz zu verfolgen.

Quelle