Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation und droht Biden mit Gewalt
Claudia SchmidtEx-Trump-Beamter behauptet Teleportation und droht Biden mit Gewalt
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Regierung, sorgt mit skurrilen Behauptungen über Teleportation und gewalttätigen Äußerungen gegen Joe Biden für Schlagzeilen. Seine auf Truth Social veröffentlichten Aussagen haben für Kontroversen gesorgt und zu seiner Absetzung von einer geplanten Anhörung geführt.
Phillips besteht darauf, dass seine Erfahrungen real und Teil einer spirituellen Reise während seines Krebsleidens waren. Er behauptet, von einem Waffle-House-Restaurant in ein anderes, 80 Kilometer entferntes, "beamte" worden zu sein. Das Ereignis beschrieb er als göttliches Wunder und führte es auf seinen Glauben an Jesus Christus zurück. Trotz Skepsis verteidigt er seine Geschichte immer wieder in den sozialen Medien.
Seine Beiträge auf Truth Social waren zeitweise von technischen Problemen betroffen, die ein Plattformsprecher auf einen "Systemfehler" zurückführte. Allerdings gibt es Berichte, wonach CEO Devin Nunes einige von Phillips' Teleportationsbehauptungen zensiert haben könnte. Keine Behörde oder Institution hat sich bisher zu den Vorwürfen geäußert oder seit 2023 seine Eignung für eine Führungsposition bei der Katastrophenschutzbehörde FEMA hinterfragt.
Unabhängig davon drohte Phillips dem früheren Präsidenten Joe Biden mit Gewalt und erklärte, er wolle ihm "ins Gesicht schlagen" und dass Biden "den Tod verdient" habe. Nach Bekanntwerden dieser Äußerungen stellten Demokraten seine Eignung für ein Amt infrage, was schließlich zu seinem Ausschluss von der geplanten Anhörung führte.
Phillips zeigt sich unbeeindruckt und betont, keine Reue zu empfinden – weder für seine Schilderungen der Teleportation noch für seine Überzeugungen. Er verbindet das Ereignis weiterhin mit seinem Glauben und den gesundheitlichen Kämpfen, die er damals durchlebte.
Seine Aussagen und Äußerungen haben zwar Aufmerksamkeit erregt, aber keine offizielle Reaktion hervorgerufen. Seine Absetzung von der Anhörung folgte auf Bedenken wegen seiner gewalttätigen Rhetorik und ungewöhnlichen Behauptungen. Der Fall wirft erneut Fragen nach seiner Glaubwürdigkeit und öffentlichen Rolle auf.






