30 April 2026, 20:09

Deutsche Wirtschaft wächst 2026 – doch Lieferengpässe bremsen die Erholung

Plakat mit der Aufschrift "Heidelberg - Produkte Alimentaires et de Régime Heidelberg" zeigt verschiedene Lebensmittel und Verpackungen.

Deutsche Wirtschaft wächst 2026 – doch Lieferengpässe bremsen die Erholung

Die deutsche Wirtschaft zeigte zu Beginn des Jahres 2026 erste Anzeichen einer Erholung. Im ersten Quartal zog die Konjunktur an, getrieben von steigenden Inlandsausgaben und wachsenden Exporten. Dennoch belasten anhaltende Materialengpässe weiterhin zentrale Branchen des Landes.

Laut offiziellen Zahlen stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands zwischen Januar und März 2026 im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres 2025 betrug das Plus sogar 0,5 Prozent. Treibende Kräfte des Aufschwungs waren eine stärkere private und öffentliche Nachfrage sowie ein Anstieg der Exporte.

Trotz der wirtschaftlichen Fortschritte bestehen weiterhin Probleme in den Lieferketten. Im April 2026 gaben 13,8 Prozent der Industrieunternehmen an, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten zu haben – ein deutlicher Anstieg gegenüber nur 5,8 Prozent im Januar. Besonders betroffen sind bestimmte Sektoren: 31,1 Prozent der chemischen Industrie, 22,9 Prozent der Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten sowie 17,2 Prozent der Unternehmen aus dem Bereich elektrische Ausrüstungen melden erhebliche Engpässe. Auch der Maschinenbau leidet unter den Lieferproblemen, hier sind 14,8 Prozent der Betriebe betroffen.

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Das erste Quartal 2026 brachte Deutschland ein moderates Wirtschaftswachstum, gestützt durch höheren Konsum und Handel. Doch die anhaltenden Materialknappheiten in Schlüsselbranchen bleiben eine Herausforderung. Die deutliche Differenz zwischen den Werten von Januar und April deutet darauf hin, dass sich die Lage für manche Unternehmen sogar verschärft.

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