CDU fordert radikale Entlastung: Linnemanns Drei-Punkte-Plan gegen Bürokratie-Wahnsinn
Claudia SchmidtCDU fordert radikale Entlastung: Linnemanns Drei-Punkte-Plan gegen Bürokratie-Wahnsinn
Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt, um die Belastung für die deutsche Wirtschaft zu verringern. Seine Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen und Meldepflichten für Unternehmen zu erleichtern. Die Ideen kommen vor einem CDU/CSU-Treffen am Dienstag, bei dem neue wirtschaftliche Entlastungsmaßnahmen finalisiert werden sollen.
Linnemann forderte die sofortige Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes. Stattdessen plädiert er für einheitliche EU-weite Regelungen, die Unternehmen die Einhaltung der Vorschriften erleichtern. Zudem kritisierte er, dass die aktuellen Dokumentationspflichten Unternehmer pauschal wie Verdächtige behandelten.
Der CDU-Politiker schlug eine dreijährige Aussetzung aller Dokumentationspflichten für Unternehmen vor. Dies würde insbesondere kleinen und mittleren Betrieben sowie Firmen mit weniger als 5.000 Mitarbeitern helfen, so Linnemann. Darüber hinaus forderte er, alle verbleibenden papierbasierten statistischen Meldungen auszusetzen, bis digitale Alternativen verfügbar sind.
Linnemann betonte, die Regierung solle sich auf Maßnahmen konzentrieren, die die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Er setzte sich für ein System mit weniger bürokratischen Hürden, aber strengeren Kontrollen und härteren Strafen für Regelverstöße ein. Seine letzte Forderung war, dass die Ampelkoalition politisches Engagement für die Umsetzung dieser Änderungen zeigen müsse.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird am kommenden Dienstag über die neuen wirtschaftlichen Entlastungsmaßnahmen beraten und sie finalisieren. Linnemanns Vorschläge zielen darauf ab, Kosten und Papierkram für Unternehmen – insbesondere kleinere Betriebe – zu reduzieren. Falls umgesetzt, könnten die Änderungen Meldepflichten und deren Durchsetzung in der gesamten Wirtschaft neu gestalten.






