14 April 2026, 06:08

Bundesnetzagentur leitet 77 Verfahren wegen fehlender Smart Meter ein

Nahaufnahme eines Stromzählers an der Seite eines Gebäudes mit einem Banner mit Text oben

Bundesnetzagentur leitet 77 Verfahren wegen fehlender Smart Meter ein

Die Bundesnetzagentur hat 77 Durchsetzungsverfahren gegen Unternehmen eingeleitet, die ihre Ziele beim Einbau intelligenter Stromzähler verfehlen. Die gesetzliche Vorgabe sieht vor, dass bis Ende 2025 mindestens 20 Prozent der förderfähigen Messstellen mit den modernen Systemen ausgestattet sein müssen. Viele Firmen kommen dieser Verpflichtung jedoch nicht nach.

Das Messstellenbetriebsgesetz legt klare Fristen für die Einführung intelligenter Zähler fest. Bis Ende 2025 müssen Unternehmen ein Fünftel ihrer förderfähigen Standorte mit der Technologie ausstatten. Langfristig soll bis 2032 eine Abdeckung von 90 Prozent erreicht werden.

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, bestätigte, dass die Behörde die Einhaltung dieser Regeln konsequent durchsetzen werde. Unternehmen, die gegen die Vorgaben verstoßen, müssen mit Bußgeldern rechnen, die sich an ihrer finanziellen Lage und Betriebsgröße orientieren. Die aktuellen Verfahren richten sich vor allem an größere Konzerne, doch auch kleinere Betriebe werden überprüft, falls sie die 20-Prozent-Marke verfehlen.

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Mit den Maßnahmen unterstreicht die Behörde ihren Willen, den Ausbau zu beschleunigen. Da bis zur Frist Ende 2025 weniger als ein Jahr bleibt, wächst der Druck auf die Versorger, ihre gesetzlichen Pflichten zu erfüllen. Die Durchsetzungsmaßnahmen sollen sicherstellen, dass Deutschlands Smart-Meter-Programm wie vorgesehen umgesetzt wird. Unternehmen riskieren nun finanzielle Sanktionen, wenn sie weiterhin hinter den Installationszielen zurückbleiben. In der nächsten Phase der Überwachung werden auch kleinere Unternehmen in den Fokus rücken, die die geforderte Quote noch nicht erreichen.

Quelle