25 June 2026, 10:05

Brandenburgs SPD-CDU-Koalition stürzt nach 100 Tagen in die Krise

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs SPD-CDU-Koalition stürzt nach 100 Tagen in die Krise

Brandenburgs SPD-CDU-Koalition verliert nach nur 100 Tagen massiv an Zustimmung

Die rot-schwarze Landesregierung in Brandenburg sieht sich nach gerade einmal 100 Tagen im Amt mit wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung konfrontiert. Umfragen zeigen einen deutlichen Rückgang der Zustimmungswerte – nur noch 28 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind mit der Arbeit der Koalition zufrieden. Auch die Umfragewerte der Regierungsparteien sind in aktuellen Sonntagsfragen deutlich eingebrochen.

Würde jetzt gewählt, käme die SPD auf 22 Prozent, während die CDU auf nur noch 12 Prozent fallen würde. Die AfD hingegen verzeichnet mit 37 Prozent einen Rekordwert und spiegelt damit einen dramatischen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung wider. Die Linke läge bei 12 Prozent (plus drei Punkte), die Grünen bei 6 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde mit 4 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und damit den Einzug in den Landtag verpassen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Trotz der schlechten Bilanz der Regierung spricht sich eine Mehrheit von 57 Prozent dafür aus, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bis zur nächsten Wahl 2029 im Amt bleiben soll. Seine persönliche Zustimmung liegt bei 46 Prozent, doch 62 Prozent der Bürger zweifeln daran, dass die Koalition die Bildungspolitik verbessern kann. Umfrageinstitute betonen, dass die aktuellen Zahlen Momentaufnahmen darstellen und keine Prognose für künftige Wahlergebnisse sind.

Die Zustimmung zur Koalition ist um 62 Prozent eingebrochen, die meisten Bürger sind mit ihrer Arbeit bisher unzufrieden. Der Aufstieg der AfD auf 37 Prozent markiert eine tiefgreifende Veränderung der politischen Landschaft Brandenburgs. Die Entwicklungen zeigen, welche Herausforderungen die SPD-CDU-Regierung bis zur Wahl 2029 noch bewältigen muss.

Quelle