17 June 2026, 19:21

Berlin will mit Deep-Tech-Agenda Europas Innovationshauptstadt werden

Giffey: Berlin muss wettbewerbsfähig bleiben

Berlin will mit Deep-Tech-Agenda Europas Innovationshauptstadt werden

Berlin strebt an, Europas führender Innovationsstandort zu werden. Die Stadtregierung hat kürzlich die Deep-Tech-Agenda Berlin verabschiedet, um ihre Technologiepolitik für die nächsten zehn Jahre auszurichten. Mit der Strategie soll die Position der Hauptstadt in zukunftsweisenden Branchen gestärkt werden.

Deep Tech ist bereits ein zentraler Wachstumsmotor der Berliner Wirtschaft. Wie Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey betont, verzeichnet der Sektor ein rasantes Wachstum und liefert überdurchschnittliche Wirtschaftsimpulse. In der Stadt sind mittlerweile zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig – und es werden ständig mehr.

Giffey verwies auf lokale Innovationen, um das Potenzial der Branche zu veranschaulichen. So hat ein Berliner Unternehmen etwa eine nicht-invasive Methode zur Blutzuckermessung entwickelt. Ein weiteres Beispiel ist eine in der Stadt konstruierte Drohne in Pinguinform, die mit Sensoren ausgestattet ist, um Flugwracks oder vermisste Personen aufzuspüren.

Die neue Agenda sieht gezielte Fördermaßnahmen und Finanzhilfen vor, um Deep-Tech-Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen. Giffey unterstrich zudem die Notwendigkeit, in kritischen Bereichen wie Mikroelektronik und Biotechnologie unabhängiger zu werden. Ohne entschlossene Schritte drohe Berlin sonst seinen Wettbewerbsvorteil als Wirtschaftsstandort zu verlieren.

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Die Deep-Tech-Agenda Berlin skizziert einen klaren Fahrplan für das kommende Jahrzehnt. Durch gezielte Förderprogramme und politische Weichenstellungen soll das Deep-Tech-Ökosystem der Stadt gestärkt werden. Das Ziel: Berlins Zukunft als führende Innovations- und Wirtschaftsmacht langfristig sichern.

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