05 June 2026, 18:01

Berlin scheitert 2021 mit nur 11.000 neuen Wohnungen an eigenen Zielen

Berliner Wohnungsbau bricht ein - Überraschter Stadsenator für Stadtentwicklung

Berlin scheitert 2021 mit nur 11.000 neuen Wohnungen an eigenen Zielen

Berlin vollendete 2021 etwas mehr als 11.000 neue Wohnungen – eine Zahl, die von Stadtvertretern als „unbefriedigend“ bezeichnet wurde. Christian Gaebler (SPD), Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, räumte ein, dass die Ergebnisse deutlich hinter den Erwartungen von Fachleuten zurückblieben. Gleichzeitig verwies er auf anhaltende Schwierigkeiten, den Wohnungsbau in der Hauptstadt zu beschleunigen.

Von den insgesamt 11.000 Wohneinheiten entfielen 9.524 auf Neubauten – ein Rückgang um etwa ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Weitere 1.503 Wohnungen entstanden durch Sanierungen und Erweiterungen bestehender Gebäude. Unter den fertiggestellten Wohnungen waren 804 Ein- oder Zweifamilienhäuser, während der Großteil – 8.627 Einheiten – zu Mehrfamilienhäusern gehörte.

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Mit 1.891 neuen Wohnungen führte Treptow-Köpenick die Statistik der Bezirke an. Es folgten Pankow mit 1.355 und Lichtenberg mit 1.343 Fertigstellungen. Am anderen Ende der Skala verzeichnete Reinickendorf mit nur 120 Wohnungen die geringste Bautätigkeit.

Gaebler betonte, dass die Zahlen die enormen Herausforderungen verdeutlichen, vor denen Berlins Wohnungsmarkt weiterhin steht. Trotz Bemühungen, den Bau zu fördern, bleibt der Fortschritt im Vergleich zur wachsenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum gering.

Die Zahlen für 2021 unterstreichen Berlins Schwierigkeiten, die selbstgesteckten Wohnungsbauziele zu erreichen. Da Neubauten deutlich zurückgingen und Sanierungen nur einen kleinen Teil der Fertigstellungen ausmachten, klafft die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage weiter auseinander. Die Verantwortlichen haben anerkannt, dass in den kommenden Jahren stärkere Maßnahmen erforderlich sind, um das Defizit zu verringern.

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