Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt neue Akzente für Barrierefreiheit
Finn ZimmermannBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt neue Akzente für Barrierefreiheit
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist auf dreizehn Mitglieder angewachsen und hat im Bensberger Rathaus seine erste Sitzung abgehalten. Während der dreistündigen Beratung wählte der Beirat neue Führungskräfte und verabschiedete einen aktualisierten Aktionsplan zur Inklusion. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen Teil der Gruppe.
Vor der Erweiterung im Jahr 2023 zählte der Beirat neun Mitglieder. Mit nun dreizehn Sitzen ist er breiter aufgestellt und vereint eine größere Vielfalt an Stimmen. Die Mitglieder wurden von lokalen Einrichtungen, Organisationen und Interessenverbänden nominiert, bevor sie in ihre Ämter gewählt wurden.
Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung standen zentrale Weichenstellungen: Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernahm den Vorsitz. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule gewählt.
Um Barrierefreiheit zu fördern, setzt der Beirat künftig auf eine verständliche und leicht lesbare Sprache in seinen Dokumenten. Auch der überarbeitete Aktionsplan zur Inklusion spiegelt diesen Ansatz wider. Bevor er endgültig beschlossen wird, durchläuft er noch den Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie den Stadtrat.
Zudem bestimmte der Beirat Vertreterinnen und Vertreter, die künftig die lokale Politik und Verwaltung in den Fachausschüssen des Stadtrats beraten sollen.
Der erweiterte Inklusionsbeirat bringt nun noch vielfältigere Perspektiven ein – darunter auch die von Menschen mit Lernbehinderungen. Mit dem neuen Aktionsplan und einer klareren Kommunikation sollen die Inklusionsbemühungen in Bergisch Gladbach gestärkt werden. Der Stadtrat wird die Vorschläge in den kommenden Wochen prüfen.






