Basketball-Finale: Bayern München und ALBA Berlin schreiben Geschichte zum siebten Mal
Finn ZimmermannBasketball-Finale: Bayern München und ALBA Berlin schreiben Geschichte zum siebten Mal
FC Bayern München und ALBA Berlin treffen im Basketball-Finale zum siebten Mal aufeinander – ein Rekord für Meisterschafts-Entscheidungen zwischen zwei Teams. Die Best-of-Five-Serie beginnt am Freitag um 20:30 Uhr in der Münchner SAP Garden. Beide Vereine haben im Werdegang von Bayerns scheidendem Trainer Svetislav Pesić eine prägende Rolle gespielt.
Die Münchner gehen als ungeschlagene Mannschaft in die Finalserie. In den Playoffs setzten sie sich souverän mit jeweils 3:0-Siegen gegen Trier und Bonn durch. Mannschaftskapitän Vladimir Lučić deutete an, dass Pesićs bevorstehender Rücktritt das Team zusätzlich motivieren könnte, in seiner letzten Saison den Titel zu holen.
Pesić, der derzeit seine zweite Amtszeit als Bayern-Cheftrainer absolviert, lebt seit zehn Jahren in München. Seine Verbindung zu ALBA reicht jedoch weit zurück: Von 1993 bis 2000 trainierte er die Berliner und führte sie in dieser Zeit zu vier deutschen Meisterschaften sowie zum Sieg im Korać-Cup.
ALBA geht mit Schwung in die Finalserie, nachdem das Team ein hart umkämpftes Halbfinale gegen Brose Bamberg überstanden hat. Auf dem Weg ins Finale bestritt die Mannschaft bereits zehn Playoff-Spiele. Die ersten beiden Partien finden in München statt, wobei Spiel 2 am Sonntag ansteht. Danach wechselt die Serie nach Berlin für Spiel 3 am Mittwoch.
Das Finale markiert das Ende von Pesićs Trainerlaufbahn. Der Showdown zwischen Bayern und ALBA unterstreicht seinen bleibenden Einfluss auf den deutschen Basketball. Der Sieger der Serie wird ein weiteres Kapitel in die legendäre Rivalität der beiden Clubs schreiben.






