13 April 2026, 16:09

"Auto-Freitag" lockt Tuning-Fans – doch illegale Rennen drohen mit harten Strafen

Rotes Auto fährt auf einer Straße mit "Rettungsgasse"-Schriftzug, umgeben von anderen Fahrzeugen.

"Auto-Freitag" lockt Tuning-Fans – doch illegale Rennen drohen mit harten Strafen

Deutschlands Tuning-Szene bereitet sich auf den "Auto-Freitag" vor

Am Karfreitag startet mit dem inoffiziellen "Auto-Freitag" die Saison für Autotuning-Enthusiasten. Doch die Behörden warnen eindringlich vor illegalen Straßenrennen, die bei solchen Treffen immer wieder ein Problem darstellen.

Nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuches (StGB) stellen illegale Rennen – ob geplant oder spontan – eine Straftat dar, unabhängig von der gefahrenen Strecke. Den Tätern drohen empfindliche Strafen: Geldbußen, Punkte in Flensburg, Führerscheinentzug oder sogar die Beschlagnahmung des Fahrzeugs. Kommt es dabei zu Körperverletzungen, sind Haftstrafen von bis zu zehn Jahren möglich.

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Besonders an Orten wie der Nürburgring-Region werden in diesem Jahr wieder große Menschenmengen erwartet. Bei früheren Treffen gab es wiederholt Vorfälle mit überhöhter Geschwindigkeit, Lärmbelästigung und illegalen Rennen. Die Polizei appelliert an alle Fahrer, sich den Straßenverhältnissen anzupassen und stets die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten.

Die Behörden rufen zudem die Bevölkerung auf, illegale Rennen umgehend über die Notrufnummer 110 zu melden. Zeugen werden gebeten, Foto- oder Videoaufnahmen als Beweismaterial zur Verfügung zu stellen. Auch Organisatoren solcher Rennen können strafrechtlich belangt werden – selbst wenn sie nicht selbst teilnehmen.

Die Warnungen unterstreichen, dass illegales Straßenrennen schwerwiegende rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich zieht. Autofahrer werden daran erinnert, alle erforderlichen Unterlagen für Fahrzeugumbauten mitzuführen und sich von gesetzwidrigen Aktivitäten fernzuhalten. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit und Einhaltung der Regeln bei den diesjährigen Veranstaltungen.

Quelle