Andreas Kuhlmann übernimmt DWV-Vorsitz und setzt auf Wasserstoff als Energielösung
Hannah FuchsAndreas Kuhlmann übernimmt DWV-Vorsitz und setzt auf Wasserstoff als Energielösung
Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat Andreas Kuhlmann zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt, wirksam ab dem 1. Mai. Die Organisation vertritt über 140 Unternehmen und 350 Einzelmitglieder aus der gesamten Wasserstoffbranche. Kuhlmann bringt Erfahrung aus den Bereichen Beratung, Politik und Energiepolitik in die Position ein.
Seine Karriere im Energiesektor begann Kuhlmann nach seiner Tätigkeit im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Der ausgebildete Physiker, der in Bonn, Heidelberg und den USA studierte, leitete später die Unternehmensstrategie bei Christ & Company. Seine Ernennung folgt auf den Abschied des früheren Vorsitzenden Werner Diwald, der den Vorstand im Juni 2026 verließ.
Der DWV arbeitet mit einer doppelten Führungsstruktur. Dr. Bernd Pitschak übernahm im Oktober 2024 die zweite Führungsposition, wird die Organisation jedoch am 30. Juni 2026 verlassen. Friederike Lassen trat am 1. November 2024 in den Vorstand ein und ersetzte Diwald.
Kuhlmann betont die Bedeutung von Wasserstoff für die Energiewende und den Klimaschutz. Zu seinen früheren Tätigkeiten zählt die Mitwirkung in der Global Alliance Powerfuels, doch bisher wurden keine konkreten gesetzgeberischen oder förderpolitischen Initiativen unter seiner DWV-Führung bekannt. Der Verband setzt sich weiterhin für bessere Rahmenbedingungen auf nationaler und EU-Ebene ein.
Kuhlmanns Amtszeit beginnt mit breiter Unterstützung der DWV-Mitglieder, die die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette abdecken. Sein Fokus liegt darauf, die politischen Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit zu verbessern, um Wasserstoff als zentrale Energielösung voranzubringen. Die Interessenvertretung des Verbandes wird unter der neuen Führungsstruktur fortgesetzt.






