AfD Brandenburg: Springer bleibt an der Spitze – Ziel ist die Alleinregierung 2029
Claudia SchmidtAfD-Landesvorsitzender Springer in Brandenburg bestätigt - AfD Brandenburg: Springer bleibt an der Spitze – Ziel ist die Alleinregierung 2029
René Springer bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg. Die Delegierten wählten ihn mit 82,3 Prozent der Stimmen wieder – ein leicht besseres Ergebnis als bei seiner letzten Wahl. Sein Ziel ist nun klar: Nach der Landtagswahl 2029 will die AfD allein regieren.
Springer übernahm 2022 den Landesverband der AfD in Brandenburg. Unter seiner Führung hat sich die Partei zur dominierenden politischen Kraft in der Region entwickelt. Deutlich wurde dieser Wandel bereits nach der Wahl 2019, als eine Dreierkoalition aus SPD, CDU und Grünen nötig war, um die AfD von der Macht fernzuhalten.
Bis 2026 hatte die AfD so stark an Einfluss gewonnen, dass SPD und CDU sogar ohne die Grünen regieren konnten. Der brandenburgische Verfassungsschutz stuft die Partei mittlerweile als gesichert rechtsextrem ein und verweist auf ihre langfristige Strategie, bis 2029 die Kontrolle zu übernehmen.
Auf dem jüngsten Parteitag bekräftigte Springer seinen Anspruch, bei der nächsten Wahl die absolute Mehrheit zu erringen. Seine Wiederwahl mit 82,3 Prozent der Stimmen zeigt, wie geschlossen die Partei hinter diesem Vorhaben steht.
Die AfD ist in Brandenburg fest etabliert. Mit Springer an der Spitze für eine weitere Amtszeit treibt die Partei die Alleinregierung 2029 voran. Ob der Plan aufgeht, wird sich bei der nächsten Wahl zeigen.